Sony Ericsson wieder in der Gewinnzone
Motorola und Sony Ericsson waren in letzter Zeit die beiden Handyhersteller, die am stärksten die Auswirkungen der Marktverschiebungen mitbekommen haben: Sie verloren massiv an Umsatz und rutschten in die Verlustzone.
Doch während Motorola noch immer um das Überleben kämpft, ist es Sony Ericsson trotz schrumpfendem Marktanteil gelungen wieder in die Gewinnzone zu kommen.
Gegenüber dem 1. Quartal 2009 gab es dieses Jahr gut ein Drittel weniger Handyverkäufe als letztes Jahr. Im Vergleich zu diesem Quartal ging der Umsatz von damals 1,7 Milliarden Euro auf nunmehr 1,4 Milliarden Euro zurück. Doch dafür: Statt -369 Millionen Euro im 4. Quartal 2009 konnte man im ersten Quartal 2010 21 Millionen Euro Plus machen.
Apple verliert Marktanteile im 4. Quartal 2009
Apple konnte die Zahl seiner verkauften iPhones im Jahr 2009 gegenüber 2008 um 81,9 Prozent steigern und insgesamt 25,1 Millionen der 174,2 Millionen weltweit verkauften Smartphones absetzen.
Doch auch diese hervorragenden Zahlen durch Apple konnten nicht verhindern das der Konzern im viertem Quartal 2009 Marktanteile verlor – trotz wachsendem Absatz des iPhones. Der Grund liegt daran, das die Konkurrenz ihren Absatz wesentlich schneller steigern konnte.
So wuchs der Absatz von Apple gegenüber dem 3. Quartal um 18 Prozent – auf dem gesamten Smartphonemarkt aber wurden 24 Prozent Wachstum erzielt. Damit wuchs Apple 25 Prozent langsamer als die Konkurrenz und musste Marktanteile einbüßen.
Handymarkt bleibt zukunftsfähig
Der Finanzkrise zum Trotz werden dieses Jahr wohl insgesamt genausoviele Handys abgesetzt werden wie letztes Jahr. Schon damit steht die Handybranche als eine von Wenigen solide da.
Und bereits nächstes Jahr könnte der Handymarkt wieder ein Wachstumsmarkt werden. Die Verkaufszahlen sollen sich 2010 nämlich um bis zu zehn Prozent erhöhen.
Doch die Handymärkte in den reichen Ländern sind bereits relativ gesättigt und die Absatzzahlen stagnieren hier weiterhin. Das Wachstum wird vor Allem aus den Schwellenländern stammen wo die Handydichte noch gering ist. Auch der afrikanische Kontinent soll aufgrund des fehlenden Festnetzes an Bedeutung gewinnen.
iPhone verkauft sich in China nur schleppend
Nachdem Apple mit der chinesischen Unicom einen Kooperationsvertrag verabschiedet hatte, der die Zusammenarbeit auf 3 Jahre festlegte, wurde von Experten gemutmaßt, dass bis 2011 wohl 2,9 Millionen iPhones auf dem chinesischen Markt abgesetzt werden könnten.
Doch der Importlust der Chinesen Rechnung tragend, könnten die Erwartungen nun doch unterschritten werden, denn: Bislang importierten die Chinesen bereits zwei bis fünf Millionen Geräte aus anderen asiatischen Ländern.
Laut 163.com seien die Geschäfte zum Verkauffstart unerwartet gering besucht gewesen, erst im Verlaufe des Tages konnten steigende Besucherzahlen verzeichnet werden.




